Ausstellungen

Remis: Quartett

Rafael Grassi / Werner Hurter / Rachel Lumsden / Thierry Perriard

Unter dem Oberbegriff Remis – so bezeichnet man, insbesondere beim Schachspiel, den unentschiedenen Ausgang eines Spiels – werden insgesamt vier Ausstellungen im Raiffeisen Kunstforum Winterthur durchgeführt, die jeweils den Titel eines bekannten Spiels aufgreifen.

Der Spielbegriff ist in der Kunst freilich nicht neu – auch nicht dessen philosophisch/theoretische Überlegungen. Für Goethe bedeutete Spielen „zunächst konzentrierte Tätigkeit und schöpferische Produktivität.“ Spielen hiess für ihn  weiterhin die Befreiung vom Druck des Alltäglichen und vom Zwang des Gewohnten. „Das Spiel offenbart die grosse Freiheit des Geistes.“ In diesem Sinne ist der Spielbegriff weit gefasst und eröffnet weitere Assoziationen und Gedankenfelder. Mit jeder Ausstellung entstehen jeweils neue Spielsituationen, Mitglieder der Künstlergruppe spielen gemeinsam mit externen Kunstschaffenden.

Auf Memory und Minecraft folgt nun Quartett mit Werken von Rafael Grassi, Werner Hurter, Rachel Lumsden und Thierry Perriard. Dieses Quartettspiel dreht sich rein um Malerei – die gezeigten Werke verweisen auf verschiedene Techniken und Materialien, auf figurative und abstrakte Elemente, auf unterschiedliche Herangehensweisen und Ideen. Wenn auch die Karten gemischt sind, so bilden doch jeweils vier Werke eine Gruppe – ein Quartett.

Kuratiert von Katja Baumhoff

Vernissage: Mittwoch, 14. März  2018, ab 18.30 bis 20.30 Uhr

Raiffeisen Kunstforum Winterthur, Bahnhofplatz 15, Winterthur

15. März   bis 1. September 2018

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag je 13.30 bis 16.30 Uhr
Bitte melden Sie sich beim Empfang der Raiffeisenbank Winterthur Bahnhofplatz 15, im Erdgeschoss.

 

 

 

Tanz mit Bruce #9

 

Simon Barkworth / Nuno Direitinho / Eva Maria Gisler

Die drei Kunstschaffenden haben sich 2015 während ihres Studiums in London an der Slade School of Art ein Atelier geteilt, eine gemeinsame Ausstellung realisiert und sind dann in ihre jeweilige Heimat (Bern / London / Lissabon) zurückgekehrt. Seitdem tauschen sie sich virtuell per skype über ihre Arbeiten aus. Nun werden sie in ihrem temporären Atelier, der Shedhalle, erneut zusammenarbeiten.

Sich einen Raum zu teilen bedeutet in diesem Fall auch, Sprachen, Gedanken und Ideen zu teilen. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher (künstlerischer) Sprachen, Inhalte und Arbeitsweisen wird ein Experimentierfeld entstehen, in dem eigene Arbeitsweisen hinterfragt und neue aufgegriffen werden können.

 Kuratiert von Katja Baumhoff

 Veranstaltungen:

Vernissage: Freitag, 8. Juni, ab 19h

ShedGespräch: Freitag, 29. Juni, 19.30h

Finissage und Sommerfest: Freitag, 6. Juli, ab 18h

Shed im Eisenwerk, Frauenfeld

8. Juni bis 6. Juli 2018

Öffnungszeiten: Do/Fr 19-21h, Sa 16-20h